...von der Zeit
Hauch von Ewigkeit
Alles, was du denkst,
und auch dein Tun,
sogar dein Spür‘n,
ist Blätterrausch im Wind,
ist nur ein Hauch von Ewigkeit.
Drum leb‘ für
dieses eine Nun,
und wenn es kommt,
so sei bereit.
Es ist nur dein‘s,
dein‘s ganz allein.
nur dir geschenkt,
so wie mir mein‘s.
Bist du bereit,
nimmst du es an,
wie Wind der Baum,
was meinest du, woran,
wird Zeit zu Raum,
und Raum zu Zeit?
Bewegung gfriad
Die Luft is kloa,
da Nebel hängd
im Toi,
i kann eam gschbian.
De Bam san grau,
da Schnee scho fahl
Bewegung gfriart,
wia olas Lem
Es deckt si zua,
und duckt si ei
Es rost‘ si aus,
erfind‘ si nei
Loss eam nua Zeit,
und dia -
und hab Vatraun
Gehsd wida in de Wöd -
scho muagn -
is‘ neich erwochd
und woat auf di!
Heabsttogmoagn
Feengleicha Heabsttogmoagn
Duachn Nebl foid de Sun,
leise schdroin iare Schdroin,
Blaln glenzn
eini ziagts, i los mi foin
Üwa‘d Wiesn taunzd des Liachd,
Amsln singan Lobesliada,
Sölichkeit,
i knia mi nieda
Jetzt am Morgen
Jetzt am Morgen
danach,
das Herz entleert
und schon wieder voll
mit Sehnsucht
Lesenschreibentheatermusikgedichte,
trunken,
schwebend,
- abgehoben -
vom Kaffee
Das Handy abgeschaltet,
immer noch,
Erinnerung soll von innen kommen,
wenn sie kommen will
Will keine Enttäuschung spüren,
aber mich
Hast du dich entfernt
oder ich mich
oder wir uns
oder
gar nichts
nichts ist
wie alles
In der Zeit
Da steh‘ ich plötzlich
IN der Zeit,
mit einem Mal
ein Teil von ihr,
und sehe -
für Momente nur -
hinein,
in meine Ewigkeit.
Gestern ist heute
wie morgen
ist jetzt.
Kann -
im wachen Liegen
- hinein, in -
meine Sonne fliegen.
Da steh ich plötzlich
IN der Zeit,
in ihr, bin mittendrin.
Ich bin die Zeit
-
für den Moment,
und eine Ewigkeit.