...von Musik
Musig drogd mi ham
Mid Bam
und Söö
und dia, Musig,
und meina Söö,
und hoid mi au
aum Klaung,
und loss mi gee.
Huach zua,
noch draußd
und no fü mea
noch drin,
und gschbias
gaunz leise nua
und zoat,
auf amoi
fia Sekundn
wea i bin.
So dengd‘s mi,
do im Woid,
unta de Bam
und Geign und
Hamonika.
Und du,
Musig -
es drogds mi ham.
Fields of Wheat
Stelle dir ein Weizenfeld vor, die Halme wiegen
sich sanft im Wind, golden leuchtend…..
Es ist ein weites Feld,
du siehst keinen Horizont,
nur den Weizen, golden,
sanft bewegt vom lauen Wind,
schräg dahinter, tief,
müsste die Sonne stehen,
mitten im Feld eine Figur,
ein Mensch ?,
geht auf dich zu,
du erkennst ihn nicht,
überstrahlt ist er vom Licht,
ein Schatten,
er wurde dorthin geblasen, verweht,
er kann dich hören,
und du,
du hörst ihn lachen,
wie ein Kind
(nach "Fields of Wheat", Song von Sarah Jane Morris)
I mechad so gean
I mechad so gean,
dass du waßd,
wos du fia mi bisd,
ned nua woasd,
und waß eh,
dass‘d as waßd
Ich mechad da so gean
a Daungschee sogn
fia des, wos du bisd,
ned nua woasd.
Und sog da‘s jezd afoch:
Daungschee
– fia di
I mechd,
dass‘d mi heasd,
und waß,
dass‘d as duasd,
und mechd,
dass du waßd,
wos i gschbia,
und waß:
du gschbiasd as
wia i.
I mechd,
dass de Wöd
wiaklich waß,
wos sie ghobd
hod aun dia
Waun‘s as
nua gschbirad,
wia du,
wo imma du bisd
und wissad,
wia du,
dass du a bissl
a imma nu do bisd,
mid uns.
(Für Willi Resetarits)
Keren Ann
ich hatte gewartet,
nicht auf dich,
mehr auf mich.
Im Dunkel,
im Liegen,
sie sang, Keren Ann,
für mich,
und dann auch
für dich
Angst und Wehmut
nicht vertreiben,
nicht verscheuchen,
ich ließ sie zu,
und auch du,
mehr war es ein Treiben,
haltlos
und dennoch
getragen
Kein Wort war zu hören,
war gesprochen,
wozu?
Uns halten
im Dunkel, im Liegen,
genug,
und sie sang uns
ins Glück,
Keren Ann